Sa , 17. Feb 2018

Die Polizei in der GGS Wiedenest

Aber keine Sorge: Es war nichts schlimmes passiert. Sondern die Polizisten Stefan Willmes und Jan Hedfeld besuchten uns im Rahmen unserer Vortragsreihe „Freitags in Wiedenest“. Gebannt verfolgten gut 70 Kinder die höchst spannende Vorstellung der Arbeit der Polizei. Was uns besonders freut: Herr Willmes war früher selbst Grundschüler an der GGS Wiedenest. Seine Lehrerin war Frau Tillmann. Zunächst stellten Herr Willmes und Herr Hedfeld den Alltag eines Polizisten vor und wie sie den Menschen helfen. Sie achten darauf, dass sich alle an die geltenden Gesetze und Regeln halten. So sind sie im Verkehr aktiv, sind bei großen Veranstaltungen dabei, jagen Einbrecher und Diebe oder suchen nach Menschen, die vermisst werden. Die Polizei arbeitet auch auf dem Wasser, auf Pferden oder in der Luft. In Nordrhein-Westfalen gibt es fünf Helikopter, die in Düsseldorf bzw. Dortmund stationiert sind, und sofort angefordert werden können. In 15 Minuten kann ein Hubschrauber in Bergneustadt sein.  An Bord der Hubschrauber gibt es besondere Geräte, mit denen man auch nachts Menschen, die zum Beispiel sich im Wald verirrt oder dort verletzt haben, finden kann. Finn aus der Klasse 1a wusste sogar das Fachwort dafür: Nachtsichtgerät. In Gummersbach gibt es auch zwei Polizeidiensthunde. Es sind belgische Schäferhunde. Sie suchen nach Verbrechern, Vermissten oder Drogen, Das können sie so gut, weil sie eine ganz besonders empfindliche Nase haben. Wenn die Hunde eingesetzt werden, halten sich alle Polizisten hinter ihnen auf. Denn wenn ein Polizeihund jemanden vor sich hat, meint er, dass das der Feind oder ein Verbrecher sein könnte. Herr Willmes hat auch schon mehrfach mit Polizeihunden trainiert. Dabei war der Maulkorb eines Hundes einmal nicht richtig gesichert und er wurde gebissen, als er einen Verbrecher spielen musste. Herr Hedfeld trug auf seiner Schulter einen silbernen Stern. Das bedeutet, dass er Polizeikommissar ist. Mit drei Sternen ist Herr Willmes schon Polizeihauptkommissar. Zur Ausrüstung, die die Polizisten tragen, gehören ein Schlagstock, eine Taschenlampe, Handschellen, die Pistole und ein Pfefferspray. Madlen (3b) und Oliwia (4b)  sowie Artur (4b) wurden Handschellen angelegt. Zum Glück hatte Herr Willmes den Schlüssel dabei, um sie wieder zu befreien. Das Funkgerät, dass die Polizei dabei hat, hat eine viel weitere Reichweite als die Walki Talkis, die viele Kinder zu Hause haben. Sie können damit sogar bis nach Köln funken. Wie sich Polizisten bei schweren Einsätzen schützen, wurde uns auch gezeigt. Es gibt dafür ganz besondere Schutzwesten. Zum Abschluss ging es in den Schulinnenhof. Dort durften wir das Polizeiauto aus nächster Nähe begutachten. Herr Willmes zeigte, was alles im Kofferraum ist. Das Blaulicht wurde sogar eingeschaltet und Leshan (3b) durfte sogar mal auf dem Fahrersitz Platz nehmen. Wir durften ein ganz tolles „Freitags in Wiedenest“ erleben.

 

Danke an Stefan Willmes und Jan Hedfeld!

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