Mi , 11. Dez 2019

Freitags in Wiedenest mit Michael Kalisch

Den schulischen Nikolaustag rundete am 6. Dezember Michael Kalisch an unserer Schule ab. Er ist der uns bekannte Pfarrer der evangelischen Kirche Wiedenest. Im Foyer machte er sich gemeinsam mit den fast 70 Zuhörinnen und Zuhörern, die wieder einmal freiwillig länger in der Schule blieben,  Gedanken über Menschen, die für andere da sind, helfen, unterstützen wo Not ist und dabei nicht auf sich selbst schauen. Den Kinder sind der Heilige Martin oder auch der Nikolaus als solche Menschen bekannt. Die Legende vom Nikolaus, der in der heutigen Türkei lebte und Bischof war, erzählte Herr Kalisch uns. Die katholische Kirche hat solch besondere Menschen nach ihrem Tod heilig gesprochen. Sie haben einen besonderen Gedenktag im Jahr und werden dadurch nicht vergessen.  Das Wort „heilig“ ist den Kindern bekannt. Heilige Orte wie Rom oder Mekka fielen ihnen ein. Auch heilige Tage oder Feste gibt es: Ostern, Pfingsten oder zum Beispiel Weihnachten. Heilig bedeutet also auch „besonders“. Und gibt es in der heutigen Zeit auch noch besondere Menschen oder Heilige? Auch Comic-Figuren wie Supermann oder Batman sind besonders und setzen sich für Schwächere und Menschen in Not ein. Sie gibt es in echt aber nicht. Als die Kinder weiter überlegten, nannten sie Menschen, die für sie ganz besonders sind: Oma, Papa, Urgroßmutter, Mama… Sie sind immer für einen da, helfen und sind dadurch irgendwie auch Heilige. Jeder kann dies und ist von Gott geschaffen worden, um Gutes zu tun. Herr Kalisch verwies auf die Nikolausaktion am Morgen. Da hatte jedes Kind der Schule etwas für Menschen in Not gespendet. Versehen mit einem kleinen Heiligenschein, verließen die zufriedenen Zuhörerinnen und Zuhörer den Vortrag, wohlwissend, dass jeder auch im Kleinen für andere Gutes tun kann.

 

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