Mo , 6. Mai 2019

Lena bei der Kinderakademie

Von ihren besonderen Osterferien mit dem Besuch der Kinderakademie in Lindlar berichte Lena aus der 4a. die von ihrer Viertklassenlehrerinnen Frau Bonzel und Frau Krumme als Vertreterin der GGS Wiedenest zur Teilnahme an der Akademie vorgeschlagen worden war. Den Bericht hat Lena in ihrer ersten „FAZ“ nach den Osterferien verfasst:

In den Osterferien war ich bei der Kinderakademie von der Hochbegabten Stiftung der Kreissparkasse Köln. 

Am Sonntag den 14. April sind meine Eltern und ich nach Lindlar ins Gymnasium gefahren. Dort wurde als erstes jedes Kind in seine Arbeitsgruppe aufgerufen. Ich habe mir die Arbeitsgruppe Physik/ Chemie ausgesucht. Das Thema der Gruppe hieß „Flucht aus Alcatraz.“ Meine Gruppenleiterin hieß Noemi und war sehr nett. 
Als wir in die Klasse gegangen sind, haben wir sofort angefangen, Tinte herzustellen, weil wir uns von Zelle zu Zelle Briefe schreiben mussten, um uns zur Flucht aus Alcatraz zu verabreden. Die Tinte haben wir aus Bananenschalen, Nägeln und Essig gemacht. 
Aber leider wurde unser Brief von den Wachen gefunden und wir sind aufgeflogen. Daher haben wir am nächsten Tag Zitronen ausgepresst und aus dem Saft Geheimtinte hergestellt. Wenn man mit der Tinte schreibt, ist nichts mehr zu sehen. Nur durch Hitze wie zum Beispiel eine Kerze kann man die Schrift sichtbar machen. Und damit der Brief diesmal auch da ankommet, wo er soll, bauten wir eine Luftballonrakete. Und diesmal hat es tatsächlich geklappt. So konnten wir uns verabreden. 

Am Dienstag  mussten wir nur noch über den Gefängnishof bis zu Mauer kommen. Dafür haben wir Papierbrücken gebaut, die wir mehrmals in Längsrichtung falteten. Nun waren wir auf der Mauer angekommen. Jetzt mussten wir von der 8 m hohen Mauer runterkommen. Dafür haben wir verschiedene Landemaschinen gebaut, die wir aus Sicherheitsgründen erst einmal an einem rohen Ei getestet haben. Das war auch gut so, denn alle Eier sind kaputt gegangen, und unsere Eierlander mussten nochmal überarbeitet werden.

Als wir unten angekommen sind, mussten wir dann am nächsten Tag unseren Fluchthelfern ein Lichtsignal geben. Aber unsere Batterie war leer. Deshalb haben wir aus Zitronen, Eisennägeln, Kupfermünzen und Kabeln eine Batterie gebaut.

Am letzten Schultag am Donnerstag, haben wir ein Boot aus alten Regenmänteln gebaut. Die Regenmäntel haben wir mit Kleber zusammen geklebt. Den Kleber haben wir aus Speisestärke und heißem Wasser hergestellt. So konnten wir über das Wasser fahren. Aber mitten auf dem Meer hat das Boot angefangen zu brennen. Also haben wir ein Feuerlöscher aus Brausetabletten, Spüli und Wasser hergestellt. Durch das Feuer hatten wir aber Zeit verloren und deshalb haben wir uns dann einen Bootsantrieb gebaut. Nun waren wir endlich an Land angekommen. Dort haben wir unseren Fluchthelfern mit Signalraketen Bescheid gesagt, dass wir nun in Sicherheit sind.

Am Samstag gab es dann noch eine Abschlussveranstaltung bei der alle Gruppen ihre Experimente vorgestellt haben.

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