Mi , 19. Aug 2020

Mit Gottes Segen in die Schulzeit

Unter Beachtung der geltenden Vorgaben konnte vor dem Tag der Einschulung ein ökumenischer Open-Air-Gottesdienst auf dem Schulhof unserer Schule gefeiert werden. Zum Glück spielte das Wetter mit. Gemeindereferentin Theresa Hennecke (Katholische Kirche) und Pfarrer Michael Kalisch (Evangelische Kirche) feierten den Gottesdienst mit uns. Im Mittelpunkt stand die Frage „Hat Jesus Fußball gespielt?“. Dieses Thema hatte sich nicht unser fußballbegeisterter Schulleiter ausgedacht. Sondern so heißt die diesjährige zum Schuljahresstart erschienene „Eliport-Schultüte“ im Rahmen der Aktion „Lesen in Gottes Welt“ des evangelischen Literaturportals, die jedes Einschulungskind am Ende des Gottesdienstes mit nach Hause nehmen durfte. Das enthaltene Bilderbuch „Hat Jesus Fußball gespielt?“ verbindet die biblische Zachäus-Geschichte mit der heutigen Kinderwelt, lädt zum ersten Selberlesen und Vorlesen ein und ist Mittelpunkt im Religionsunterricht zum Schulstart der Lernanfänger. Die sich anbei befindende Elternbroschüre gibt vielfältige Anregungen zur religiösen Begleitung des Familientages. Die Kosten wurden dankenswerter Weise von der evangelischen Kirche Wiedenest übernommen. Auch im Gottesdienst ging Michael Kalisch der Frage nach, ob Jesus vielleicht Fußball gespielt hat, was man dafür besonders können muss und was das mit jemandem wie Zachäus zu tun hat, den viele Menschen gar nicht leiden konnten, da er ihnen als Zöllner willkürlich Geld abnahm, wenn sie in die Stadt wollten oder heraus kamen. Ein gutes Miteinander, auf andere zugehen, sich unterstützen, füreinander da sein, jemanden mit seinen Schwächen und Fehlern akzeptieren und anderen mit seinen Stärken , seinem Können und Wissen gut tun und helfen- das alles sind Eigenschaften, die ein guter Fußballer braucht und die auch Jesus den Menschen vorgelebt habt. Zachäus war davon so begeistert, dass er sich ändern und Jesus nachfolgen wollte. Den Kraft und den Mut zu haben, sich für diese tolle Eigenschaften einzusetzen, gemeinsam zu wachsen und offen für andere und ihre Sorgen zu sein, das wünschten Herr Kalisch und Frau Hennecke den Lernanfängern dann noch einmal besonders, als sie im Anschluss an die Zachäus Geschichte jedes anwesende Kind einzeln segneten. Die anwesenden Eltern legten dabei ihre Hände auf die Schultern der ihrer Kinder. Ihre eigenen Wünsche hatten die Schulkinder zuvor in Form von Blüten Richtung Himmel geworfen, so dass ein bunter Blütenregen auf dem Schulhof entstand. Die Fürbitten wurden von Eltern,  Erstklässlern und ihren neuen Lehrerinnen vorgetragen. Einen kleinen Fußballanhänger als Erinnerung an den Einschlungsgotesdienst erhielt jedes Kind mit der Eliport-Schultüte am Ende des Gottesdienstes.

Wir freuen uns sehr, dass die Kinder trotz der besonderen Umstände, mit Gottes Segen in die Schulzeit starten konnten und bedanken uns ganz herzlich bei Frau Hennecke und Herrn Kalisch für ihre Flexibilität, die Feier und Gestaltung des Gottesdienstes, bei Frau Goriup für die Planungen im Vorfeld und bei allen Anwesenden für das selbtsverständliche Einhalten der Mundschutz- und Abstandsregeln!

 

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